| IVZ Freitag, den 30.03.2007
DRK sucht Mitstreiter für soziale
Dienste
-al- Hörstel. An der
Spitze des DRK-Ortsvereins Hörstel gab es während der Mitgliederversammlung
am Mittwochabend einen Wechsel: Der stellvertretende Vorsitzende Reinhold
Michler kandidierte nicht mehr zur Wahl. Zum neuen Stellvertreter wählte
die Versammlung einstimmig Jürgen Dall. Reinhold Michler konnte aus
gesundheitlichen Gründen nicht an der Versammlung teilnehmen. Ihm
wurde, wie auch der langjährigen scheidenden Spielgruppenleiterin,
Sabine Wallmeyer, in Abwesenheit gedankt.
Zu Beginn des Abends begrüßte
die Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Hörstel, Dr. Henriette Muraközy,
die Mitglieder. Im Verlauf des Abends kam auch der Präsident des DRK
im Tecklenburger Land, Dr. Artur Wilkens, hinzu.
Zunächst wurden die
Berichte vorgetragen. Der Sanitätsdienst fand unter anderem am Torfmoorsee
statt. Außerdem bei den Blutspendeterminen, zwei Mal bei Läufen
in Saerbeck, beim Triathlon Riesenbeck und beim Karneval in Hörstel.
Zudem gab es eine Schrottsammelaktion. Es gab Blutspendetermine an vier
Wochenenden. Dazu kam ein Sondertermin, bei dem man sich eine bessere Teilnahme
gewünscht hätte. Dagegen war die Erstspenderwerbung erfolgreich
verlaufen, denn es hatten sich 31 Erstspender gemeldet. Insgesamt waren
980 Spender zu verzeichnen.
Beim Jugendrotekreuz gab
es zu berichten, dass nach den Sommerferien die Mitglieder der älteren
Gruppe in Bereitschaft gehen. Zwei neue Gruppen für Zehn jährige
werden dann gebildet. Das nächste Ziel ist der "Sanitäter vor
Ort", der wahrscheinlich in Kürze starten wird. Der Gedanke dabei
ist, dass im ländlichen Raum die Anfahrtszeiten ins Gewicht fallen.
Es gehen oft wertvolle Minuten für die mögliche Lebensrettung
verloren. "Sanitäter vor Ort" wollen das sogenannte therapiefreie
Intervall verkürzen, indem DRK-Sanitäter aus der Nachbarschaft
und näheren Umgebung versuchen, vor dem Rettungsdienst und Notarzt
die Notfallstelle aufzusuchen und lebensrettende Maßnahmen einzuleiten.
Jürgen Dall und Dr. Wilkens waren sich einig, dass hier besonders
der Ausbildungsstandard der Sanitäter optimal und aktuell gehalten
werden müsse; doch hier sei man optimistisch.
Marlis Düsing regte
an, den Bereich "Soziale Dienste" zu erweitern. Sie schlug vor, einen Behinderten-
und Seniorenservice in Zusammenarbeit mit dem Marienheim und anderen Vereinen
oder Verbänden einzurichten. Dieser Vorschlag wurde in der Versammlung
positiv aufgenommen. Wer Interesse an einem sozialen Dienst hat wie Vorlesen,
Einkaufen, Rollstuhlfahrer, spazieren fahren oder Kaffee trinken möge
sich an Marlis Düsing, 4402, wenden.
30. März 2007 | Quelle:
IVZ
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