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DRK in Obersteinbeck beim Karnevalsumzug am So 18.02.2007

Seit Jahren betreut das DRK den Karnevalsumzug am Sonntag vor Rosenmontag in Obersteinbeck. Die Einsatzplanung wird nach den Vorgaben des DRK Landesverbandes gem. Leitlinien für den Sanitätswachdienst erstellt. Es ergibt sich folgende Gliederung:

DRK Einsatzleitung
=> EVT (Erstversorgungsteam) als Fußtrupp und mit MTW
=> Behandlungsstelle, ortsfest
=> DRK Rettungsdienst
 


 
 
 
IVZ Nr. 45  R  IV 10 Recke     v. Do 22.02.2007

DRK hatte alle Hände voll zu tun

OCV blickt auf Session zurück

-weß- Obersteinbeck. Beim traditionellen Fischessen blickten die Verantwortlichen des Obersteinbecker Carnevals Vereins (OCV) am Dienstagabendauf eine gelungene Karnevallssession zurück. Elferratsvorsitzender Michael Falk freute sich über den guten Verlauf des Festes.
Zusammen mit den Vereinen, Feuerwehr, dem DRK und den Nachbarn gelang eine reibungslose Organisation, lobte Falk die Verantwortlichen. Am Sonntag mussten die Jecken, die auf den letzten Drücker zum Umzug nach Obersteinbeck gekommen waren, schon längere Fußmärsche zurücklegen. Aus allen Himmelsrichtungen waren die Narren nach Obersteinbeck gekommen. Zahlreiche Autos parkten im Ortskern. Rund eine halbe Stunde nach dem Umzug hatte sich das große Verkehrsaufkommen wieder aufgelöst. Viele Besucher hatten sich nur den Zug angesehen und waren gleich dann wieder gefahren. 
Vor allem aber junge Menschen feierten anschließend noch im Festzelt weiter. Nicht alle Gäste hatten einen Platz im Zelt bekommen. Deshalb hielten sich viele Jugendliche vor dem Zelt auf. Dort leisteten die DRK-Ordnungskräfte im Laufe des Abends im Bedarfsfall Hilfe. Mitglieder aus den Rotkreuzgemeinschaften Schale, Hörstel, Steinbeck und Recke waren mit mehreren Fahrzeugen vor Ort und hatten alle Hände voll zu tun. Die Helfer hatten es vor allem mit leichten Verletzungen, Übelkeit und zu viel Alkohol bei der Behandlung der Karnevalsgäste zu tun. "Der Alkohol bei Jugendlichen gehört mit zu den größten Problemen, die wir vor, während und nach dem Umzug haben", sagten die OCV-Verantwortlichen. "So viel Glas und Scherben wie in diesem Jahr haben wir bisher noch nie gehabt", sagte Norbert Meyer vom OCV Organisationteam. 
Der Alkohol sei kein karnevalistisches Problem, sondern eher ein Gesellschaftliches. Die Getränke würden von zu Hause oder aus den Supermärkten mitgebracht. Im Karnevalstrubel werde dann unkontrolliert getrunken, hieß es weiter. Das DRK war mit 25 Einsatzkräften vor Ort. Bis spät in den Abend halfen sie Jugendlichen, die die Stärke des "Weines" nicht erkannt hatten. Draußen standen fünf DRK-Bullis. Der nahe gelegene BSV-Schießstand wurde zum DRK-Hauptquartier.
 


 
 

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