| IVZ Nr. 45 R
IV 10 Recke v. Do 22.02.2007
DRK hatte alle Hände
voll zu tun
OCV blickt auf Session zurück
-weß- Obersteinbeck.
Beim traditionellen Fischessen blickten die Verantwortlichen des Obersteinbecker
Carnevals Vereins (OCV) am Dienstagabendauf eine gelungene Karnevallssession
zurück. Elferratsvorsitzender Michael Falk freute sich über den
guten Verlauf des Festes.
Zusammen mit den Vereinen,
Feuerwehr, dem DRK und den Nachbarn gelang eine reibungslose Organisation,
lobte Falk die Verantwortlichen. Am Sonntag mussten die Jecken, die auf
den letzten Drücker zum Umzug nach Obersteinbeck gekommen waren, schon
längere Fußmärsche zurücklegen. Aus allen Himmelsrichtungen
waren die Narren nach Obersteinbeck gekommen. Zahlreiche Autos parkten
im Ortskern. Rund eine halbe Stunde nach dem Umzug hatte sich das große
Verkehrsaufkommen wieder aufgelöst. Viele Besucher hatten sich nur
den Zug angesehen und waren gleich dann wieder gefahren.
Vor allem aber junge Menschen
feierten anschließend noch im Festzelt weiter. Nicht alle Gäste
hatten einen Platz im Zelt bekommen. Deshalb hielten sich viele Jugendliche
vor dem Zelt auf. Dort leisteten die DRK-Ordnungskräfte im Laufe des
Abends im Bedarfsfall Hilfe. Mitglieder aus den Rotkreuzgemeinschaften
Schale, Hörstel, Steinbeck und Recke waren mit mehreren Fahrzeugen
vor Ort und hatten alle Hände voll zu tun. Die Helfer hatten es vor
allem mit leichten Verletzungen, Übelkeit und zu viel Alkohol bei
der Behandlung der Karnevalsgäste zu tun. "Der Alkohol bei Jugendlichen
gehört mit zu den größten Problemen, die wir vor, während
und nach dem Umzug haben", sagten die OCV-Verantwortlichen. "So viel Glas
und Scherben wie in diesem Jahr haben wir bisher noch nie gehabt", sagte
Norbert Meyer vom OCV Organisationteam.
Der Alkohol sei kein karnevalistisches
Problem, sondern eher ein Gesellschaftliches. Die Getränke würden
von zu Hause oder aus den Supermärkten mitgebracht. Im Karnevalstrubel
werde dann unkontrolliert getrunken, hieß es weiter. Das DRK war
mit 25 Einsatzkräften vor Ort. Bis spät in den Abend halfen sie
Jugendlichen, die die Stärke des "Weines" nicht erkannt hatten. Draußen
standen fünf DRK-Bullis. Der nahe gelegene BSV-Schießstand wurde
zum DRK-Hauptquartier.
|