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DRK Hörstel bei der Stadtwehrübung

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15.10.2008 
DRK Hörstel bei der Stadtwehrübung beteiligt

Dieses Jahr fand die Stadtwehrübung am 15.10.2008 am Fastenzentrum in Hörstel, gegenüber vom DRK-Heim statt. Das DRK Hörstel hat die Feuerwehr bei diesem Übungseinsatz im Bereich Verletztenversorgung unterstützt.


Hier ein Blick in den Behandlungsplatz


Hier DRK Retter bei der Versorgung einer verletzten Person
 

Bericht der IVZ 
Donnerstag, 16. Oktober 2008, Nummer 242

Positives Fazit der Hörsteler Feuerwehrübung
 
Hörstel. Um 17.51 Uhr am Mittwochabend wählte Dieter Krawietz den Notruf der Feuerwehr. Keine 30 Sekunden später meldete sich sein eigener Pieper lautstark zu Wort. Dasselbe passierte gleichzeitig bei allen anderen Freiwilligen Feuerwehrleuten aus Hörstel, Riesenbeck, Bevergern und Dreierwalde. Der Startschuss für die Stadtwehrübung am Hörsteler Fastenzentrum war gefallen.

Kurze Zeit später schrillte auch die Alarmglocke auf dem Feuerwehrhaus, und nach etwa fünf Minuten war der erste Einsatzwagen des Löschzugs Hörstel zu hören. Um Punkt 18 Uhr trafen die ersten Einsatzkräfte an der Brandstelle ein.

Erst dort konnten sie sehen, dass es sich um eine Übung handelte. Das Szenario stammte aus der Feder von Einsatzleiter Krawietz und Feuerwehrchef Norbert Stegemann: Im Heizungskeller und darüber liegenden Küchenbereich im Erdgeschoss des Fastenzentrums war Feuer ausgebrochen. In beiden Bereichen wurden jeweils zwei Personen als vermisst gemeldet. Im Obergeschoss der Wohnanlage befanden sich insgesamt acht Gäste, die von tatsächlichen Gästen des Hauses gemimt wurden. Sie alle mussten evakuiert und betreut werden.

Nachdem für den ersten Löschzug klar war, dass er es mit einer Großschadenslage zu tun hatte, wurden auch die Löschzuge aus den weiteren Ortsteilen alarmiert. Am Einsatzort wies ihnen Dieter Krawietz konkrete Aufgaben zu.
Die beiden Gruppen des Löschzugs Hörstel retteten die beiden Vermissten aus der Küche und räumten einen Teil des ersten Obergeschosses. Der Löschzug aus Bevergern kümmerte sich um die Verletzten im Heizungskeller und bekämpfte dort den Brand. Die Einsatzkräfte aus Riesenbeck begannen den Löschangriff von der Gravenhorster Straße, und die Dreierwalder näherten sich von der Harkenbergstraße.


Fotos: Anke Being
Der kleine Nils hat das Feuer unbeschadet überstanden. Ein Teddybär tröstet ihn im Rettungsfahrzeug des DRK über den Schock hinweg.

Insgesamt waren 90 Feuerwehrleute mit 18 Fahrzeugen und sechs Freiwillige des DRK im Einsatz. Am Ende war Dieter Krawietz höchst zufrieden. „Übungsziel erreicht“, lautete sein Fazit. Die Ausrückzeit sei gut gewesen, und auch die Kommunikation untereinander und die Führung der einzelnen Abschnitte habe so funktioniert, wie es auch im Ernstfall sein sollte. Nicht einmal der heftig einsetzende Regen lenkte die konzentriert arbeitenden Feuerwehrleute von ihren Aufgaben ab. „Wir kennen kein Wetter“, erklärte Norbert Stegemann. Auch bei den knapp 200 echten Einsätzen jährlich können sie sich die Witterung schließlich nicht aussuchen.

Trotzdem hatten sich die Retter nach anderthalb Stunden in Nässe und Kälte die warme Suppe, die es zum Abschluss im Feuerwehrhaus gab, redlich verdient.

VON ANKE BEIING

Quelle: www.ivz-online.de
http://www.ivz-online.de/lokales/kreis_steinfurt/tecklenburgerland/726397_Positives_
Fazit_der_Hoersteler_Feuerwehruebung.html

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