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| DRK Kreisleistungsvergleich
im Tecklenburger Land
in Hopsten
Am Samstag, den 01. März trafen sich die Gruppen aus den Rotkreuzgemeinschaften des Tecklenburger Landes zum Kreisleistungsvergleich in Hopsten.
Gruppenaufgabe 1
Gruppenaufgabe 2
Betreuungsaufgabe
Theorie
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| Eigener Bericht
Ergebnisse KV Tecklenburger-Land Rot-Kreuz-Wettbewerb 2008 in Hopsten Plazierungen
Auswertung:
Riesenbecker holten den Sieg-Pokal Quelle: IVZ v. 03.03.2008 Hopsten. Die „stürmische Emma“ sei nicht daran schuld, dass der Leistungsvergleich des DRK-Kreisverbandes Tecklenburger Land am Samstag im Hauptschultrakt stattfinden musste. „Wir planen unsere Wettkämpfe im Frühjahr immer in Gebäuden, weil die Witterung noch häufig unbeständig ist“, verriet Jörg Beimdieck, Fachberater für Ausbildung im DRK. Der Experte hatte sich wieder große Mühe gegeben, mit der Zusammenstellung der Wettbewerbsaufgaben aus den Bereichen der Ersten Hilfe, des Sanitäts- und Betreuungsdienstes in Theorie und Praxis. „Die Übungen sollen möglichst realistisch sein und sich nicht jedes Jahr wiederholen“, so Beimdieck.
Im vorigen Sommer habe das DRK den Münsterland-Giro, ein Radrennen durch den Kreis, begleitet und betreut. Darum sollen unsere sieben Mannschaften aus dem Kreisgebiet zwei Aufgaben um Fahrradunfälle versorgen, sowie einen Unfall nach einem Stromunfall während einer Klassenfete. Als Zusatzaufgabe aus dem Bereich der Wohlfahrtspflege musste eine Essensausgabe in richtiger Reihenfolge und unter hygienischen Gesichtspunkten aufgebaut werden. Weiter hatten die DRK-Mannschaften theoretische Fragen zu lösen. Pünktlich um 12 Uhr gingen drei Mannschaften aus Ibbenbüren, zwei aus Dreierwalde, aus Riesenbeck und Schale- Hopsten an den Start. „Unsere gemischte Mannschaft mit Mitgliedern aus Schale und Hopsten ist zum ersten Mal beim Rot-Kreuz-Wettbewerb dabei. Einige Mitglieder haben vorläufig nur die Erste-Hilfe-Ausbildung, andere schon eine Sanitätsausbildung abgeschlossen, erläuterte Monika Meier, die nicht nur Kreis-Rotkreuz-Leiterin ist, sondern auch die DRK Gruppe aus Schale-Hopsten betreut. Natürlich herrsche eine gehörige Portion Lampenfieber. „Unter Wettbewerbsbedingungen zu arbeiten, das ist richtiger Stress.“ Doch der sei gewollt, denn der sei auch in der Realität gegeben, wenn Unfallopfer fachkundig versorgt werden müssten, so Meyer.
Durch Ausbildung und Teilnahme an Wettbewerben werden die Fähigkeiten der aktiven DRK-Mitglieder geschult, um in allen Situationen der täglichen Rotkreuz-Arbeit fachkundig helfen zu können, ohne die Nerven zu verlieren. Vor allem aber sollen die Mannschaften viel Spaß an der Begegnung mit Gleichgesinnten haben, das gebe Motivation sich Wettbewerben zu stellen, um sein Können unter Beweis zu stellen, so Monika Meier. Mit Begeisterung waren die sieben Mannschaften bei der Sache. Im Schulflur wurde eine Schockpatientin richtig gelagert und in die Rettungsdecke gehüllt. Das Hochlagern der Beine bewirke, dass das Blut in den Kopf zurückfließt und sich der Blutdruck wieder bessern könne, erläuterte Jörg Beimdieck, der mit weiteren Prüfern die einzelnen Übungen beobachtete. Richtig verhielten sich die Wettkampfteilnehmer wenn sie die Person in stabile Seitenlage brachten, eine Sauerstoffgabe und einen Bodycheck durchführten, um weitere Verletzungen auszuschließen. Infusionen wurden vorbereitet, damit der herbeigerufene Arzt schnell handeln konnte. Die vielen Unfalldemonstrationen wurden sehr lebensecht dargestellt von RUD-Mitgliedern (realistische Unfalldarsteller.) Gegen 16.30 Uhr hatten die Wettkampfteilnehmer ihr Pensum erledigt. In der Pause konnten sie sich mit Kaffee und Kuchen stärken und hatten Zeit für Begegnung und Austausch. Der Jubel war groß als die Kreisrotkreuzleitung gegen 17 Uhr die Siegerehrung vornahm. „So gute Platzierungen haben wir noch nie gehabt. Alle haben die 70 Prozentmarke geholt und damit eine Leistungsspange geholt, lobte Kreisrotkreuzleiter Michael Hellweg die Jugendlichen bei der Siegerehrung. Großer Jubel bei den Riesenbeckern, die mit 406 Punkten den Sieg errangen. Rotkreuzleiterin Monika Meier überreichte ihnen einen Wanderpokal und eine weitere Trophäe für den ersten Platz. Die Riesenbecker DRK-Mannschaft wird mit diesem Erfolg Mitte August am Landeswettbewerb in Gelsenkirchen teilnehmen dürfen. Die Mannschaft aus Ibbenbüren 1 jubelte besonders laut. Sie freuten sich über ihren 2. Platz mit 398 Punkten. Dreierwalde 2 belegte den dritten Platz mit 392 Punkten. Da das DRK im nächsten Jahr sein 50. Jubiläum feiern kann, werde der Kreis-Rotkreuz-Wettbewerb 2009 in Dreierwalde stattfinden, kündigte Michael Hellweg an. Platz vier belegte Ibbenbüren 3 mit 364 Punkten, gefolgt von den jüngeren DRK Gruppen Schale-Hopsten mit 353 Punkten, Ibbenbüren 2 mit 336 Punkten und Dreierwalde 1 mit 334 Punkten. Auch der Präsident des
Roten Kreuzes, Dr. Artur Willkens, lobte die engagierten Jugendlichen.
Er sei stolz, dass so viele mitgemacht hätten.
VON M. SCHWIENHEER
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