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Hotline für Angehörige: Telefon 02551/692944
13 Tote bei Busunglück
auf der A 14 bei Dessau
Bus stürzt mit 48
Senioren aus dem Kreis Steinfurt die Böschung herunter.
Zuvor war ihm ein LKW
an einem Stauende aufgefahren.
Bei einem schweren Busunfall
auf der Autobahn A14 in Sachsen-Anhalt sind am Montag 13 Menschen aus einer
nordrhein-westfälischen Reisegruppe ums Leben gekommen. Weitere 31
Insassen wurden verletzt, teilte ein Sprecher der Dessauer Polizei am Unfallort
mitteilte. Der Reisebus mit 48 Senioren aus dem Kreis Steinfurt kam demnach
am Montagnachmittag gegen 13.45 Uhr auf der Autobahn A14 in Richtung Halle
hinter der Ausfahrt Plötzkau von der Fahrbahn ab und stürzte
mehrere Meter die Böschung hinunter. Es handelt sich um das schwerste
Busunglück seit 15 Jahren.
Nach Angaben der Polizei
verursachte ein Lastwagen den Unfall. Der Lkw sei auf den am Ende eines
Staus im Schritttempo fahrenden Reisebus aufgefahren. Bei dem Zusammenstoß
habe der Lkw den Bus leicht angehoben. Dieser sei dadurch nicht mehr lenkbar
gewesen und die Böschung hinunter gerollt. Auch der Chef des betroffenen
Ibbenbürener Busunternehmens Strier-Reisen, Herbert Strier, nannte
den Zusammenstoß als Unfallgrund. Dies habe ihm sein Bruder und Firmen-Mitinhaber
Heinz Strier, der den Bus auch gefahren habe, berichtet.
Auf der Autobahn herrschten
chaotische Zustände, da fast an der gleichen Stelle auf der Gegenfahrbahn
am Morgen ein mit Bauschutt beladener Lastwagen nach einem Reifenplatzer
umgekippt war. Wegen der beiden aufwendigen Rettungs- und Bergungsaktionen
war die Autobahn komplett gesperrt. Es bildeten sich kilometerlange Staus,
auch auf den Ausweichstrecken. Eine Fahrbahn konnte am frühen Montagabend
wieder freigegeben werden. In Fahrtrichtung Halle sollte die Sperrung voraussichtlich
noch bis 20 Uhr bestehen bleiben.
Auszug aus www.t-online.de, 19.06.2007
Bergung des Busses
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident
Jürgen Rüttgers und sein Magdeburger Amtskollege Wolfgang Böhmer
(beide CDU) reagierten mit Bestürzung auf das Unglück und sprachen
den Angehörigen ihr Beileid aus. "Meine Gedanken sind bei den Familien
und Angehörigen", erklärte Rüttgers in Düsseldorf.
Auch die Vorsitzende der nordrhein-westfälischen SPD, Hannelore Kraft,
kondolierte. Am Abend besuchte auch Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee
(SPD) den Unfallort und sprach von dem furchtbarsten Busunglück der
vergangenen Jahrzehnte.
Die Mitglieder der Seniorengruppe,
die unverletzt blieben, sollten noch am Montagabend wieder nach Hause gebracht
werden. Das Busunternehmen seinerseits hat nach WDR-Informationen fünf
Mitarbeiter nach Sachsen-Anhalt geschickt. Für die Angehörigen
hat die Polizei eine Hotline eingerichtet.
Am
Montagabend waren auch Notfallseelsorger in dem Heimatort Hopsten vor Ort.
Angehörige versammelten sich im Schulzentrum. Im Rathaus wurde ein
Krisenzentrum eingerichtet. Am späten Abend warteten noch immer rund
40 Angehörige von Reisenden auf eine Liste mit den Namen der Toten
und Verletzten. Sie wurden von rund 20 Notfallseelsorgern betreut. Wie
ein örtlicher Polizeisprecher WDR.de sagte, ist die Identifizierung
der Unfallopfer schwierig, da ein Großteil keinen Pass dabei hatte.
Quelle www.wdr.de, 19.06.2007
| EEW Alarm
Einrichten einer Betreuungsstelle zur Betreuung von Angehörigen nach schwerem VU Gegen 19:36 wurde die DRK Einsatzeinheit 4 (West) alarmiert. Mit 10 Einsatzfahrzeugen und 29 Einsatzkräften wurde im Schulzentrum Hopsten eine Betreuungsstelle für die Angehörigen eingerichtet. Weitere Infos folgen.
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