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Zentrale Notfallpraxis in Ibbenüren nimmt Dienst auf

Der ärztliche Notdienst für das Stadtgebiet Hörstel nimmt am 06. Januar 2007 den Dienst in den neuen Räumen in Ibbenbüren auf. Die Praxisräume wurden im Schwesternwohnheim am Elisabeth Krankenhaus eingerichtet.

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IVZ    v. Fr 05.10.2007

Neue Notfallpraxis nimmt morgen ihren Dienst auf

Zentrale Anlaufstelle für Patienten am Wochenende und an Feiertagen

von Sabine Plake

Tecklenburger Land. Plötzliche Schmerzen im Rücken, Hautausschlag am Bein, Grippe die es in sich hat, kommt oft am Wochenende, Feiertagen oder am Mittwochnachmittag, immer wenn die Praxis des eigenen Hausarztes gerade geschlossen ist. Wer kennt das nicht?

Und wird bisher immer eine Praxis jeweils in Hopsten, Hörstel, Recke, Mettingen, Westerkappeln, Lotte oder Ibbenbüren für diese Notfälle verpflichtet, so ist das ab dem morgigen Samstag in den genannten Städten und Gemeinden (ausgenommen Laggenbeck/ Saerbeck/ Tecklenburg) anders. Ab morgen, Samstag, ist die Notfallpraxis Weststraße 9 in Ibbenbüren, eine gemeinsame Einrichtung der niedergelassenen Ärzte, ihren Dienst übernehmen.

Zu den festen Sprechstunden samstags, sonntags und Feiertagen von 09 bis 12 und 15 bis 18 Uhr sowie mittwochsnachmittags von 15 bis 18 Uhr der diensthabende Arzt jederzeit unter der Telefonnummer 0 54 51/19 29 2 zu erreichen. Neben dem genannten Sitzdienst, den ein Arzt übernimmt, werden zwei Ärzte für den Fahrdienst eingeteilt, die die nicht gehfähigen Patienten versorgen sollen. 
ssen, wie die durchschnittliche Inanspruchnahme der Notdienste über die Zeiten aussah", sagt Dr. Rainer Nierhoff, Sprecher des Ärztevereins Tecklenburger Land. Daran habe man sich orientiert.

Mit der Einrichtung der Notfallpraxis folge man übrigens einem bundesweiten Modell, so Dr. Nierhoff. Gerade hat Schleswig-Holstein den ärztlichen Notdienst zentralisiert. ...

Das unterstreicht auch Wilhelm D' Laclaverie, Personalleiter des Klinikums: Die Kooperation mit dem Klinikum mache es durch die kurzen Wege möglich, schnell und unkompliziert auch weitergehende Untersuchungen zu veranlassen. 
Er wolle aber auch nicht verhelen, so Dr. Nierhoff, dass die Kosten eine Rolle spielten. Zum einen werde der Notdienst nicht von den Krankenkassen bezahlt. Die Ärzte müssen diesen von ihrem verdienten Geld bezahlen. "Was ist, wenn in einem kleinen Ort am ganzen Wochenende nur zwei Patienten zu dem Arzt kommen", gibt Nierhoff zu bedenken. Das sei gar nicht so abwegig, denn seit Einführung der Praxisgebühr sei die Zahl der Patienten, die am Wochenende den Notdienst in Anspruch nehmen, um 30% gesunken. So hätten sich die niedergelassenen Ärzte in den besagten Orten für die Einrichtung der Notfallpraxis an der Weststraße 9 in Ibbenbüren ausgesprochen. Vermieter der Räume ist das Klinikum. Letztlich sei die Wahl auf das Schwesternwohnheim an der Weststraße auch wegen seiner zentralen Lage und der Parkplätze vor der Tür gefallen.
Bisher wohnten dort übrigens junge Männer und Frauen aus Prievidza, die sechs Monate bei verschiedenen Arbeitgebern in der Region Praktika absolvierten. In der ersten und zweiten Etage gebe es nach wie vor Zimmer für Mitarbeiter sowie Zimmer für die OP-Bereitschaft des Klinikums. 
Erst Mitte Dezember waren die Praktikanten ausgezogen. "Wir hatten ein enges Zeitfenster", sagt Dr. Martin Krajewski, der für das Praxisnetz Tecklenburger Land e.V. die Arbeiten koordinierte. Aber jetzt ist es geschafft.
In der neuen Notfallpraxis riecht es noch ein wenig nach frischer Farbe, die hell und freundlich von den Wänden strahlt, im Wartezimmer stehen gemütliche Sessel, die drei Behandlungsräume sind eingerichtet. Die Geräte in der Anmeldung sind betriebsbereit. Nur die Telefonleitung muss heute Morgen noch freigeschaltet werden. "Hier steckt eine Menge Arbeit drin", weiß Martin Pohl, technischer Leiter des Klinikums.

Die zentrale Rufnummer des Notdienstes lautet 05451/19292
 


 
 

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