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Vorbereitungen des DRK auf das Jahr 2000 Problem

  • Auch wenn durch den Jahreswechsel 1999 auf 2000 keine größeren Probleme

  • aufgetreten sind, ist es die Sache wert, einmal die Leistungen des DRK zu
    Silvester 99/Neujahr 2000 darzustellen.
Durch mögliche Fehler in Systemen der Informationetechnik beim Jahreswechsel von
1999 auf 2000 war nicht auszuschließen, dass eine erhöhte Beanspruchung auch von
Kräften des DRK sowohl für die Absicherung DRK-eigener Einrichtungen als auch im
Rahmen der öffentlichen Gefahrenabwehr eintreten würde.

Bereits am 04. August 1999 hatte der DRK Landesverband seine Kreisverbände ent-
sprechend beauftragt, Vorbereitungen zu treffen.

In einem Vorbefehl v. 15.11.1999 hatte die Kreisrotkreuzleitung Tecklenburger Land
ihre Rotkreuzgemeinschaften mit der Durchführung entsprechender Maßnahmen be-
auftragt.

Im einzelnen sollten folgende Maßnahmen bedacht werden:

  • Das DRK soll zur Unterstützung der öffentlichen Gefahrenabwehr und der

  • zuständigen Behörden alarmierbar und einsetzbar sein.
     
  • Erstellung einer Übersicht der zum Jahreswechsel zur Verfügung stehenden

  • Einsatzkräfte, Termin: Ende November 1999
     
  • Einrichten eines kreisweiten Alarmkopfes mit BOS-Funk, Telefon, Telefax

  • und Handy und Melder; Termin 15.11.99
     
  • Funkbetriebsstellen mit behelfmäßigem Ersatzstrom z.B. Batterien sichern

  •  
  • Mindestens eine DRK-Einsatzeinheit soll im TE Land am 31.12.1999 ab 18:00

  • Uhr bis 01.01.2000 06:00 Uhr marschbereit in der Unterkunft vorgehalten wer-
    den.
     
  • Alle DRK Einsatzkräfte sind anzuweisen, dass sie bei einem Stromausfall mit

  • einer Dauer von mehr als 15 Minuten in der Silvesternacht ohne weitere Alar-
    mierung die Unterkunft aufzusuchen und sich dort über Funk beim DRK Alarm-
    kopf zu melden haben.
     
  • Alle Einsatzfahrzeuge sollen in dem Zeitraum vollgetankt und mit Verbrauchsgü-

  • tern beladen an der Unterkunft bereitstehen.
     
  • Vorhaltung eines ausreichenden Bargeldbestandes
Die nachfolgende Grafik zeigt die Standorte des DRK im Tecklenburger Land.

Am 31.12.1999 bis zum morgen des Neujahrstages zum 01.01.2000 waren die DRK-
Heime Hopsten, Ibbenbüren, Ladbergen, Lengerich und Recke ständig mit Einsatzper-
sonal besetzt.
In Dreierwalde und Riesenbeck stand Einsatzpersonal in Alarmwarnung, d.h. bei einem
Einsatz wären die Einsatzkräfte in 2 bis 4 Minuten an den jeweiligen DRK-Heim ein-
satzbereit gewesen.

In Ibbenbüren wurden die folgenden Fahrzeuge mit DRK Rettungsdienstpersonal besetzt:

  • RTW Riesenbeck, RK TE 6-83-1
  • KTW Ibbenbüren, RK TE 7-85-1


Für Soforteinsätze im Sanitäts- und Betreuungsdienst standen zur Verfügung:

  • KTW Hopsten RK TE 4-85-1
  • MTW Dreierwalde, RK TE 6-73-3
  • ELW Ibbenbüren, RK TE 7-11-1
  • MTW Ladbergen, RK TE 8-19-1
  • ELW Lengerich, RK TE 10-11-1
  • MTW Recke, RK TE 18-19-1
Die Kreisrotkreuzleitung stand in Alarmwarnung und sie hätte im Einsatzfall die Ein-
satzzentrale des DRK Kreisverbandes in Ibbenbüren besetzt.

Bei einem Alarm wären noch folgende Fahrzeuge besetzt worden:

  • 4-T-KTW Dreierwlade, RK TE 6-86-3
  • MZW Riesenbeck RK TE 6-89-4
  • MTW Ibbenbüren, RK TE 7-19-1
  • GW Ibbenbüren, RK TE 7-59-1
  • LKW Ibbenbüren, RK TE 7-74-1
  • RTW Ibbenbüren, RK TE 7-83-1
  • ATW Ibbenbüren, RK TE 7-89-1
  • FKH Ibbenbüren und Anhänger Ibbenbüren
  • MTW Lengerich, RK TE 10-19-1
  • RKTW Lengerich, RK TE 10-89-1
  • ELW Recke, RK TE 18-11-1
  • KTW Recke, RK TE 18-85-1


Wie bereits erwähnt, musste keines der Fahrzeuge eingesetzt werden. Die erforderlichen Einsätze
wurden von Rettungsdienst und Feuerwehr allein bewältigt.

 


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